5 Tipps: Hilfen für neue Blog-Leser
Einerseits haben Weblogs vergleichsweise viele Stammleser. Andererseits kommen immer wieder neue Nutzer auf die Seite zum ersten Besuch. Fünf Tipps, wie Sie aus diesen Neulesern neue Stammleser machen, habe ich hier für Sie zusammengestellt.
Die Nutzer des IONblog sind meist zu etwa einem Drittel wiederkehrende Nutzer. Das ist ein schöner Wert. Er zeigt aber auch, dass zwei Drittel eben das erste Mal auf dieser Seite sind.
Hier fünf Tipps, um neue Leser beim ersten Besuch zu unterstützen:
1. Verraten Sie gut sichtbar, was für eine Seite das ist, worum es geht, wer sie betreibt. Ich versuche das beispielsweise in dem Kasten "Hintergrund" zu erklären, der sich derzeit oben links befindet.
2. Zeigen Sie, welche Inhalte besonders oft abgerufen werden oder aus Ihrer Sicht besonders wichtig sind. Das kann teilweise sogar automatisch geschehen. Für die Weblog-Software Wordpress finden Sie beispielsweise eine ganze Reihe so genannter Plugins. Linktipp:
wp-plugins.net, dann auf Features und Navigation
3. Bedenken Sie, dass nicht nur die Startseite sehr häufig aufgerufen wird. Zwar führt sie die Statistik deutlich an, aber mindestens ebenso sollten Sie sich um die Top-Artikel Ihres Blogs kümmern. Ich kontrolliere regelmäßig, welche Artikel die 20 meistabgerufenen sind und ergänze dort Hinweise auf weitere passende Inhalte. Beliebte Artikelseiten sind somit das, was man im Online-Marketing "landing page" nennt: Sie sind die Eingangsseite, die den Nutzer zu weiteren Aktionen animieren soll. Und nicht zuletzt werden auch Suchmaschinen häufig darauf treffen.
Siehe dazu auch bei Basic Thinking:
Landing Page für Blogs und beim "Problogger" Darren Rowse
The Importance of Landing pages on Blogs
4. Vermeiden Sie nach Möglichkeit Bloggersprache wie "Trackback", "Pingback" oder "RSS-Feed". Versuchen Sie stattdessen, diese Zusatz-Services zu erklären und den Vorteil zu benennen. Auf diese Weise helfen Sie Nutzern, die sich in der "Blogosphäre" noch nicht auskennen - und das ist noch immer die Mehrheit.
5. Überlegen Sie, ob Sie den Lesern neben dem standardmäßigen RSS-Feed auch andere Möglichkeiten bieten können, auf dem Laufenden zu bleiben. Der gute alte Newsletter per E-Mail ist noch immer beliebt. Inzwischen gibt es auch einige Services wie
Zoodoka oder
Feed2Mail, die aus dem RSS-Feed automatisch einen Mail-Newsletter erzeugen - sehr komfortabel, wenn es denn funktioniert. Der Service
Feedburner bietet unter anderem auch diese Funktionalität.
Tipps zu Feedburner gibt es hier bei Dr. Web.


